Vielleicht sollten manche Menschen einmal versuchen, ihre Gedanken zu ordnen! Ich denke so viel über das Leben nach, und komme doch immer wieder auf diesen einen Punkt, wo ich merke, dass ich in meinem Leben gefangen bin, und ihm auch leider nicht entfliehen kann, so sehr ich mich auch anstrenge...
Träume hin, Träume her.
Die Welt ist ein Gefängnis. Nein, das Leben ist ein Gefängnis,
dem man nicht entkommen kann.
Man ist verurteilt, auf Lebenslang, mit vielen Menschen, die das nicht warhaben wollen.
Ich hasse zum Beispiel mein Leben, weil ich nicht weiß, wo ich hin soll.
Ich werde verurteilt, von Menschen, die mich nicht kennen.
Ich werde beschuldigt, für Sachen, die ich nicht getan habe, und ich verliere die wichtigsten Menschen in meinem Leben, ohne dass ich es merke.
Doch wahrscheinlich merken diese Menschen es nicht einmal selbst.
Sie leben ebenfalls in dieser Scheinwelt, in die man reingeboren wird, ohne es zu merken.
Oft glaub ich, man kann sein Leben garnicht selber leben, wie es immer heißt!
Die Bedingungen für mein Leben werden gestellt, gestellt von der Vergangenheit, unter den Aufträgen der endlosen Nacht des Dunkel.
Es gibt Menschen, die wissen mit diesen Umständen umzugehen, aber das sind Menschen, die noch nie über etwas nachgedacht haben...
Und es gibt Menschen, die geraten ständig mit ihrem Leben in Konflikt. Sie liegen dann irgendwann, irgendwo in einer Leere aus etwas, was man nicht beschreiben kann und ihre Gedanken schweben in dem Nichts, in das man schaut, und das man Zukunft nennt. Durch dieses Denken leben sie sich ein, ein in eine eigene Welt, die eingeschlossen, und isoliert ist, von allem und jedem.
Treffen nun zwei dieser Menschen aufeinander, ist klar, dass sie sich niemals verstehen werden. Sie werden immer aneinander vorbeireden, und vor allem denken!
Was bedeutet "verstehen" eigentlich?!?
Ist es, dass man so denkt, wie derjenige, den man verstehen soll?!?
Oder ist es eine Antwort auf eine Frage zu haben, die jemand gestellt hat?
Ich habe auf diese Fragen keine Antwort, weil ich selber wohl ein Mensch bin, der die Welt nicht versteht! Ein Mensch, der sich alleine denkt, und dadurch in einem Meer von Unverständnis ertränkt, ein Mensch, der in ein Nichts guckt, was man Zukunft nennt. Wobei ich finde, dass der Begriff Ewigkeit es besser trifft.
Und ich kenne Menschen, die sich selber viel zu sehr unter Druck setzen, selber zu viel von sich verlangen. Mit sich selber nicht einmal klarkommen. Diese Menschen wünschen sich unterbewusst, genau so eine Welt, in der sie allein Leben, können es aber nicht, weil ihre Vorstellung von Realität viel zu ausgeprägt ist, so ist es für sie unmöglich, Kritik zu verstehen.
Welches einen ziemlich schweren Umstand darstellt, mit diesen Menschen klarzukommen.