Meine Reime

Meine Reime handeln von Trauer und Wut
in Ihnen stößt man an eine Mauer mit unüberwindbarer Glut...

... umgeben von Angst
erfüll ich selbst in meinen Reimen nicht das, was man von mir verlangt...

... für diese Reime lege ich meine Hand ins Feuer
denn sie sind mir mehr als alles... unwahrscheinlich... teuer...

... ich frage mich oft, was sie sich bringen
wenn sie sich immer enger um meine Pulsader schlingen...

... anstatt mich zu ritzen und mich aufzuschlitzen
verstecke ich mich in meinen Gedichten
um meine tödlichen Gedanken zu vernichten...

... ich bringe meine ganze Leidenschaft in sie ein
sie sollen der Ausdruck meiner Einsamkeit sein...

... selbst wenn ich öfters die selben Dinge darin sage
jedes einzelne Wort darin verbesser oft meine schreckliche Lage...

... ich schreibe nicht viel und auch nicht oft
denn ich bin es, die auch ohne sie auf glückliche Momente hofft...

... es ist mir egal, ob meine Reime anderen Leuten gefallen...
denn es sind meistens die, die sich an Illusionen und falschen Tatsachen festkrallen...

... ich habe ein wenig Talent und bringe es ans Licht
oft versuche ich viel und trotz allem registriert man es nicht...

... anstatt wegzulaufen, vor etwas, was mir geschehen ist,
verstecke ich mich in Gedichten... dort wo keiner meine Gedanken, meinen Charakter,
mein Leben misst...

... meine Gedichte laufen oft auf das selbe hinaus
nur sind sie mit anderen Worten formuliert, und immer wieder neu und mit Stil kreiert...

... ich möchte auch den ganzen Tag mit meinen Gedichten verbringen
doch nach wenigen Momenten schnürt es mir den Hals zu, und ich muss verzweifelt um
gute Gedanken für mein Leben ringen...

... Ich wanke darin oft zwischen Leben und Tod hin und her
ich will zum Leben, doch der Tod hält mich fest, und ich fühle mich erneut leer...

... ich schreibe meine Reime
und habe Tränen in den Augen
weil ich genau weiß... es gibt keine Hoffnung für mich, an die ich könnte glauben...

(Ich höre oft Musik wenn ich schreibe
um Gefährdung zu vermeiden)

... zwischen Hoffnung und Unentschlossenheit schwanke ich oft
und meine Augen sehnen sich nach jemandem, der wirklich einmal im Leben auf mich
hofft...

... meine Reime machen auch manchmal Sinn
sie zeigen und spiegeln wie ich wirklich bin...

... meine Reime sind empfindsam und angreifbar
doch sie gehn zum Herzen und das macht sie unersetzbar...

... manchmal handeln sie von Trauer, und manchmal von Liebe
doch oft berühre ich Herzen, und ich versuche sie damit auf andere Ebenen zu verschieben...

... meine Reime sind zwar nicht perfekt,
aber genau im Mittelpunkt von mir versteckt...

... wenn ich sie schreibe, schreibe ich sie aus meinem Herzen
ich hoffe manchmal, vielleicht verstehen die Menschen dann meine Schmerzen??

... aber meistens denke ich nicht, dass sie verstehen,
denn sie haben ihre augen zu, und können nicht sehen...

... dann steigt die Rnttäuschung in mir hoch... ich drehe mich um... und es bewegt mich
zum gehen...
und in mir bleibt ein blutendes Loch.