Sterne

Sterne sind wunderbar
aber unbezahlbar.
Keiner kann einen Stern wirklich besitzen,
nein, Sterne gehörn dem Menschen nicht,
sie sind nur ein helles Licht...
Doch manchmal übersieht man, dass Sterne etwas besonderes sind.
Sterne sind klein, und leuchten in die Nacht hinein,
egal wo man ist, man ist nie allein.
Für mich waren Sterne lange Zeit nichts besonderes...
doch eines Tages entdeckte ich einen kleinen funkelnden Stern fern da draußen.
Er war klein...
aber nicht allein.
Er baute mir jede Nacht einen Hoffnungsweg in eine andere Welt, die mich erhellte.
Ich war so glücklich, dass jemand immer bei mir gewesen ist...
und dass du das in Wirklichkeit gewesen bist.
Wir lernten uns immer näher kennen.
Die Zeit ließ ich an mir vorbeirennen,
nein, ich hielt sie nicht auf,
sie nahm einfach ihren Lauf.
Ich merkte garnicht, in welcher Traumwelt ich lebte,
und wie ich an meinem wirklichen Leben vorbeilebte.
Ich sah nur noch einen anderen Stern, der mir damals wichtiger erschien...
und an den ich mein Herz verlieh.
Ich merkte nicht, dass wir uns immer mehr von einander entfernten,
und wir uns zu verlieben verlernten.
Tja, und dann kam wohl die schlimmste Zeit meines Lebens.
Plötzlich sah ich dich nicht mehr am Himmel...
so warst du einfach so aus meinem Leben verschwunden
und ich war an eine unendliche Trauer gebunden.
Jetzt erst merkte ich, dass ich mir zu sicher gewesen bin...
ich habe nie geglaubt, dass du mich verlässt
und mich dann noch stehen lässt...
jede Nacht suche ich dich verzweifelt,
doch ich sehe dich nicht mehr,
doch bis heute liebe ich dich so sehr.
Ich vermisse diesen kleinen Stern...
den ich hatte so gern...
du hast mich immer begleiten wollen...
hättest du das überhaupt tun sollen?
Das hätte eh nichts gebracht.
Nein, ich hätte noch drüber gelacht,
denn ich wollte nicht verstehen,
dass wir immer mehr getrennte Wege gingen...
und wir uns zu hassen anfingen.
Eines Tages sah ich dich nicht mehr am dunklen Himmel,
kein helles Licht erleuchtete die Nacht, und blitzte zu mir.
Ich wollte zurück zu dir...
doch ich war plötzlich machtlos...
alles war plötzlich so hoffnungslos...
ich wühlte mich durch die kommenden Nächte...
immer wieder mit der Hoffnung,
dich irgendwann doch nochmal zu sehen
und mit dir weiterhin durch das Leben zu gehen.
Doch ich blieb allein, und das jede Nacht, und du hast mich nicht mehr bewacht.
Nein, mein kleiner Stern leuchtete nicht mehr für mich,
doch ich dachte so oft noch an dich.
Ich konnte meine Tränen nicht unterdrücken,
ich habe alle deine Briefe zerstückelt...
ich zerriss nicht nur die Briefe
sondern verkroch mich in eine unendliche Tiefe, in der keiner mehr Platz fand,
und ich nicht mehr selber zu mir stand.
Manchmal kann ich noch immer nicht schlafen.
Meine Augen schliefen, und von unserer Liebe träumen...
Nein, ich habe Angst, meine Augen zu schließen,
weil dann wieder Tränen fließen...
was mir fehlt, bist du...
ein kleiner Stern am Himmel,
der immer zu mir sieht,
und mich wirklich liebt...
Ich bin einsam und allein,
doch die Hoffnung gebe ich noch lange nicht auf...
Ich glaube an die Liebe
und werde versuchen, dich irgendwann zurück zu gewinnen...
Jetzt erst weiß ich, dass du der kleine Stern gewesen bist,
der immer bei mir gewesen ist.
Doch das habe ich sehr spät gemerkt,
und habe dich nicht mehr wahrgenommen,
und bin in eine andere Welt gekommen,
in der ich allein und einsam bin.
Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben
mit dir irgendwo, irgendwann, irgendwie wieder weiter zu leben.
Wenn ich jetzt zu den Sternen blicke,
bin ich traurig, denn mein Lieblingsstern ist weit entfernt.
Jedoch habe ich eins gelernt.
Ein Mensch ist wie ein Stern.
Ein Mensch kann heute einem sehr nahe sein,
doch dann ist man plötzlich wieder allein.
Man erlebt eine leuchtende Zeit,
doch eines Tages ist alles Vergangenheit.
Erst war man so glücklich, dass der Stern einen bewacht
und die Liebe mit dir lacht,
dann ist auf einmal der leuchtende Schein verschwunden...
und man ist an eine dunkelnde Zeit gebunden.
Dann baut man auf einen anderen Stern, eine andere Liebe,
doch die Erinnerungen sind bei einem geblieben.
Genau das ist es, was man eines Tages vermisst,
und einem fast das Herz zerfrisst,
und dann irgendwann ganz vergisst.
Ein Stern ist genau wie ein Mensch!
Er funkelt nur wenn man ihn liebt
und ihn nicht einfach übersieht.
Ich wünschte mir nur eins...
Dass der kleine Stern irgendwann wieder am Himmel auftaucht...
er micht genauso braucht,
wie ich ihn.
Das ist mein Traum
und auch mein Hoffnungsbaum,
Darauf baue ich,
denn ich kämpfe um dich!