"Ich bin die Einzige, die weiß, was gut für mich ist."
Dieser Satz ist eine Lüge - das weiß ich heute.
Damals dachte ich, ich hätte alles im Griff. Ich wollte nicht in die Klinik. Wollte nicht in die Klappsmühle. Ich doch nicht...
In den vergangenen 1.5 Jahren war ich immer mal wieder krank. Nie so wirklich richtig, aber immer hatte ich sämtliche Sympthome einer Erkältung, die mich zwar schwächte, aber nie so richtig ausbrach.
Darauf hin bin ich zu meinem Hausarzt gegangen und wollte mich untersuchen lassen..
Wir redeten lange. Ich erzählte von meinen Ängsten. Dem Ratschlag seiner Frau, in eine Klinik zu gehen. Meinen Zweifeln und meinen immer häufiger werdenden Zusammenbrüchen.
Er sprach ruhig und behutsam auf mich ein. Versuchte mir zu helfen und stellte mir irgendwann die Frage "Was können sie denn noch verlieren?".
Er empfahl mir die Klinik in ....(geheim..muss ja nicht jeder wissen^^), da sie dort eine eigene Depressionsstation hätten und deutschlandweit einen sehr guten Ruf genießen würden.
Allerdings erwähnte er auch eine Wartezeit von ca. 3 Monaten.
War ich wirklich depressiv?
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