Ich möchte hier mal versuchen, wie weit ich meine Gedanken aufschreiben kann.
Ich denke ich werde es wie immer machen und einfach meine Finger den Text schreiben lassen. Also bitte nicht wundern, wenn es zu durcheinander sein sollte.^^
Meine Erinnerungen kamen ca. ein halbes Jahr nach meinem Klinikaufenthalt.
Es dauerte einige Zeit, aber irgendwann begriff ich dann, dass ich nicht immer sagen kann: "Ich hatte eine schöne Kindheit - ich bin zufrieden so wie es ist", denn es war nicht die Wahrheit.
Irgendwann wurde mir erst langsam klar, dass nichts von dem "normal" war, was ich erlebt hatte.
Bis dahin war ich wirklich felsenfest davon überzeugt, dass meine Kindheit schön und glücklich war. Um so intensiver war dann auch der Tiefpunkt, den ich durchlebte.
Zuhause angekommen, konnten meine Freunde so gut wie gar nichts mehr mit mir anfangen. Bei mir drehte sich auf einmal alles nur noch um die Farbe schwarz. Meine Kleidung, die Musik und überall war so vollkommene Dunkelheit in mir und um mich herum.
Ein Satz einer meiner Freunde lautete damals:
"Ich warte echt auf die Nacht, wo du auf den Friedhof gehst und irgendwelche Leichen ausbuddelst!"
hihi..natürlich passierte das nicht. Ich versuchte ihm (und auf einer Seite auch mir) zu erklären, warum mir schwarz so viel bedeutete.
Da war dieses Gefühl vom "Nichts".
Schwarz hat für mich viele verschiedene Bedeutungen.
In erster Linie bedeutete „Schwarz“ natürlich den Tod und dieser versprach mir Erlösung.
Dann ging meine Eigeninterpretation aber in die Richtung, das die Farbe schwarz für mich mein inneres wieder gibt....meine Gefühle und auch meine Ängste.
Und ich fühlte mich so leer, so verdammt tot in mir. Ich denke einige Gedichte meiner Homepage zeigen das auch...
In etlichen Zeichnungen (wenn man das gekritzl so nennen kann^^) von mir überwiegt die schwarze Farbe. Es war kein Platz für andere Farben, so sehr ich mich auch anstrengte und es wollte.
So war es vor ca. 5 ½ Jahren.
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